Abschlussfahrt nach Valencia

Sonne, Meer und viele gemeinsame Erinnerungen

Nach Wewelsburg, London, Glücksburg und Berlin führte uns unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt Mitte Juni nach Valencia. Begleitet wurden wir von Lea, Kerstin und Birger.  Der frühe Abflug am Montagmorgen wurde belohnt: Fünf Tage lang erwarteten uns Sonnenschein, mediterranes Flair und Temperaturen, die eher nach Sommerferien als nach Schulalltag aussahen.

Das River Hostel lag direkt am Rand der Altstadt. Nachdem die Koffer verstaut waren, machten wir uns auf den Weg zu einem ersten Spaziergang durch die verwinkelten Gassen und über die schönen Plätze der Innenstadt. Schnell wurde klar, warum Valencia als eine der schönsten Städte Spaniens gilt. Kleine Cafés, Palmen, Brunnen und die typischen Häuser mit ihren schmiedeeisernen Balkonen verliehen der Stadt ihren besonderen Charme. Später zeigte sich, dass auch unser Hostel seinen ganz eigenen Charakter hatte: Während die meisten Zimmer dank Deckenklimaanlagen angenehm kühl waren, kämpften im Mädchenzimmer zwei Ventilatoren tapfer gegen die spanische Sommerhitze.

Natürlich durfte auch das Meer nicht fehlen. Gleich am ersten Tag zog es uns an den langen Sandstrand der Malvarrosa. Mehrmals konnten wir dort baden, entspannen und einfach die gemeinsame Zeit genießen. Zwischen Palmen, Wellen und Sonnenschein war es manchmal schwer zu glauben, dass dies tatsächlich unsere Abschlussfahrt war.

Bei einer Stadtführung erfuhren wir viel über die Geschichte Valencias, bewunderten die beeindruckende Markthalle und die alte Seidenbörse und tauchten ein in das bunte Leben der Stadt. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug in die Provinz Alicante. In Altea, dem malerischen weißen Bergdorf, schlenderten wir durch kleine Gassen und genossen fantastische Ausblicke auf das Mittelmeer. Auch ein Zwischenstopp am Strand durfte dabei nicht fehlen. Beeindruckend war ebenso der Spaziergang durch den ehemaligen Flusslauf des Turia, der heute eine grüne Oase mitten in der Stadt bildet. Unser Weg führte uns bis zur futuristischen Ciudad de las Artes y las Ciencias, deren außergewöhnliche Architektur uns alle staunen ließ. Natürlich durfte dort auch ein Gruppenfoto vor dem großen

„VALENCIA“-Schriftzug nicht fehlen.

Was uns von dieser Woche besonders in Erinnerung bleiben wird, sind die vielen gemeinsamen Erlebnisse: das Lachen beim Frühstück, spontane Strandbesuche, kleine Missgeschicke und lustige Augenblicke. Ein besonderer Moment war der Abend, an dem wir auf den Balkonen unseres Hostels gemeinsam mit einem Straßenmusiker auf der Straße unter uns sangen. Für einen Moment schien halb Valencia mitzusingen – und vielleicht denken wir irgendwann, wenn wir wieder am Meer sind, spanische Musik hören oder auf einem Balkon stehen, an diesen Abend zurück, als ein paar Wölfe aus Bochum hoch über den Straßen Valencias einfach glücklich waren.

Aus einer Klassenfahrt wurde noch einmal eine Woche, in der wir als Wolfsrudel gemeinsam unterwegs waren. Als wir am Freitag wieder in Düsseldorf landeten, endete nicht nur unsere Reise nach Spanien, sondern auch die Zeit unserer gemeinsamen Klassenfahrten.

Valencia war ein wunderschöner Schlusspunkt hinter sechs gemeinsamen Jahren.

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