Die Verbrechen der Shoah in der Zeit des Nationalsozialismus sind bis heute unbegreiflich und nur schwer vermittelbar. Mehr als 80 Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es kaum noch Überlebende, die uns ihre Erfahrungen, ihr Leid vermitteln können.
Die Ausstellung „Holo-Voices“ ermöglicht durch lebensechte, digitale Projektionen eine virtuelle Interaktion zwischen Besucher:innen und Zeitzeugen. Mit Hilfe von KI wird es möglich, dass Inge Auerbachers Hologramm auf ihr gestellte Fragen antwortet. In Kürze wird auch ein Hologramm von Kurt Salomon Meier verfügbar sein. Dabei steht die gesamte Lebensgeschichte der Überlebenden im Fokus. Wir haben viel über das Leben und Schicksal von Inge Auerbacher erfahren, die als Kind im Ghetto Theresienstadt leben musste.
Eine beeindruckende Ausstellung und ein klarer Auftrag an uns alle:
Nie wieder ist Jetzt!
Ebenfalls in Halle 8 beleuchtet die Ausstellung „Unter Tage. Unter Zwang“, wie Zwangsarbeit im Ruhrbergbau funktionierte und was sie für die Betroffenen bedeutete. Wir haben mehr über Ausgrenzung, Ausbeutung und Gewalt erfahren – und auch, dass die Erinnerungen an das Leid der Betroffenen lange ignoriert wurden.
Susanne