Klasse 8

Besuch von der Laborschule Bielefeld in Klasse 8

Im September war Noah, Schüler der 8. Klasse an der Laborschule Bielefeld, eine Woche bei uns zu Besuch.
Im Rahmen des Projektes „Herausforderungen“ wollte Noah sich andere Schulen ansehen und ist bei seinen Recherchen auf die Freie Schule Bochum aufmerksam geworden. Gleich an seinem ersten Besuchstag in Klasse 8 hat er uns seine Schule vorgestellt und natürlich auch das Projekt „Herausforderungen“.
Die Laborschule Bielefeld ist eine staatliche Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Grundschule und die Sekundarstufe sind in 4 jahrgangsgemischte Gruppen aufgeteilt, die von ca. 660 Schülerinnen und Schülern besucht werden. Zusätzlich gibt es ein Oberstufen-Kolleg. Außergewöhnlich ist u.a., dass es in der Schule keine Klassenräume gibt, sondern Lernebenen.
Das Projekt „Herausforderungen“ findet an der Laborschule immer im 8.Jahrgang statt und dauert drei Wochen. Die Idee dazu stammt von Hartmut von Hentig, der über viele Jahre wissenschaftlicher Begleiter der Schule war. Schülerinnen und Schüler sollen sich neuen Herausforderungen stellen, die im weitesten Sinne nichts mit ihrem herkömmlichen Schulalltag zu tun haben und die sie selbst planen und organisieren.
Noah hatte zunächst jeweils eine Woche an einem staatlichen Gymnasium und einer Realschule hospitiert. Vom 23. bis zum 26. September war er dann zu Besuch in unserer Klasse 8.
Noah hat sich in unserer Schule sehr wohl gefühlt und die Zeit absolut genossen. Für uns war sein Besuch ebenfalls eine Bereicherung.
Die entspannte Atmosphäre bei uns, die Wochenplanarbeit oder, dass es bis zur 9. Klasse keine Zensuren gibt, hat Noah ähnlich wie an seiner eigenen Schule erlebt. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse haben unseren Besuchsschüler sehr gastfreundlich aufgenommen.
Dafür sagen wir ein besonderes „Danke schön“!
Ein großer Dank geht auch an Erik und seinen Vater, die Noah zu sich eingeladen und ihn in der Woche bestens beherbergt haben!

Text: Birgit Kronsfeld, Erik Schwarzwald, Simon van Beek

 

Der Stoff aus dem die Träume sind…

…Baumwolle

Was passiert mit T-Shirts und Jeans, die nicht mehr getragen werden?
Unsere Gruppe hat sich in der Projektwoche damit beschäftigt, was mit Altkleidern, die in einen Altkleidercontainer geworfen werden, passiert und was man aber auch noch daraus machen kann.


Während ein Teil der Gruppe im Internet recherchiert hat und die Recherche-Ergebnisse in einer Powerpoint Präsentation zusammengefasst hat, war der Rest der Gesamtgruppe kreativ tätig. Aus alten Jeans wurden Taschen genäht, langweilige Jeans wurden in modische Löcherjeans verwandelt, aus alter Bettwäsche wurden Kissenbezüge, ein T-Shirt wurde zum Rock umgearbeitet.


Viele, viele verschiedene neue Sachen sind so entstanden. Wir haben sogar gelernt mit der Nähmaschine zu nähen, viele Näharbeiten konnten wir mit der Hand nähen.

 

Stifte machen Mädchen stark

Hallo,
an erster Stelle möchten wir uns bedanken. Bei den Schüler*innen, Eltern usw. dafür, dass uns so viele Menschen Stifte für den guten Zweck mitgebracht haben.

Aber mal zum Anfang zurück.
Das Projekt „Stifte machen Mädchen stark“ kam in der letzten Frühjahrs-ProWo durch eine Schülerin der Klasse 8 zu uns. Es geht darum, dass Stifte wiederverwertet werden und jeder recycelte Stift gibt einen Cent.
Der Cent geht an Schulmaterial für Mädchen, die von Syrien in den Libanon geflohen sind. 450 Stifte stellen beispielsweise das Schulmaterial für ein Mädchen.
Seit dem letzten Frühjahr haben wir Stifte gesammelt.
Und nun haben drei Mädchen aus Klasse 8 die Stifte in der Evangelischen Kirchengemeinde Laer abgegeben. Von dort werden sie gemeinsam mit weiteren Paketen von gebrauchten Stiften an „TerraCycle“ weitergeschickt. Dort werden die Stifte eingeschmolzen und es entstehen daraus neue Plastikprodukte.
Die Aktion hilft also nicht nur den syrischen Mädchen, sondern leistet auch gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz.

Wir haben in unserer Schule rund 850 Stifte gesammelt!

(Liv für Klasse 8)

Prowo Sek1

In der Frühlings-Projektwoche konnten die SchülerInnen der Sekundarstufe in diesem Jahr vieles über die unterschiedlichen Lebensweisen und Kulturen der Welt kennenlernen und einer persönlichen Forschungsfrage zum Thema nachgehen.
Unter anderem beschäftigten sie sich mit dem Thema Gastarbeiter im Ruhrgebiet und machten auch einen Ausflug zum Bergbaumuseum.
Außerdem konnten die SchülerInnen einigen Vorträgen zum Leben in unterschiedlichen Ländern lauschen.
Spannend waren auch die Gespräche mit Frau Ludwig und Frau Amer, die über ihre ganz persönlichen Erfahrungen auf der Flucht nach dem Zweiten Weltkrieg und von Syrien nach Deutschland berichteten.

Nach dieser ereignisreichen und spannenden Woche wünschen wir nun schöne Osterferien!